Gemeinsam Ziele finden: Abschlüsse und Berechtigungen

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  • Am Ende der Jahrgangsstufe 10 finden die Zentralen Abschlussprüfungen statt.Die Sekundarschule Beckum vergibt alle Abschlüsse und Berechtigungen der Sekundarstufe I
  • Fachoberschulreife mit besonderer Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe (d.h. direkter Einstieg in die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe)
  • Fachoberschulreife mit Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe
  • Mittlerer Schulabschluss – Fachoberschulreife
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 10
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9

Kooperation mit Schulen der Sekundarstufe II

 

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Für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die einen Wechsel zu einer Schule der Sekundarstufe II anstreben, startet die Sekundarschule Beckum mit einer verbindlichen Kooperation mit den drei Schulen am Ort, die dafür in Frage kommen:

• Albertus-Magnus-Gymnasium
• Kopernikus-Gymnasium
• Berufskolleg Beckum

Ziel dieser Kooperation, die fester Bestandteil der Schulprogramme der beteiligten Schulen wird, ist es, die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Beckum beim Übergang in die Sekundarstufe II optimal zu unterstützen und vorzubereiten. Sie bezieht sich auf die organisatorische und pädagogische Arbeit der beteiligten Schulen.

Um das vorgenannte Ziel größtmöglicher Durchlässigkeit zwischen den Bildungsgängen zu erreichen, werden entsprechende Regelungen und Abmachungen getroffen. Neben der gesicherten Übernahme in die Oberstufe der jeweiligen Schule gehören dazu spezielle Förderprogramme, die Abstimmung des Fremdsprachenangebotes, Schnupper- möglichkeiten, individuelle Laufbahnberatungen, etc. Unabhängig davon können aber auch die anderen Schulen der Sekundarstufe II in der Region aufgesucht werden.

Struktur und Organisation des gemeinsamen Lernens

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Die Sekundarschule Beckum verfolgt eine teilintegrative Konzeption. Die Jahrgangsstufen 5 und 6 sind dabei als Einheit zu sehen. Im Sinne eines längeren gemeinsamen Lernens und zur Stärkung des Klassenverbandes werden hier alle Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen gemeinsam unterrichtet.

Ab Klasse 7 erfolgt eine Leistungsdifferenzierung in den drei Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch. So werden die Vorzüge des gemeinsamen Lernens und der dadurch bedingten späteren Festlegung auf einen bestimmten Bildungsgang vereint. Dies geschieht in einer äußeren Differenzierung.

Bis zum Ende der Klasse 9 haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, nach Beschluss der Klassenkonferenz zum jeweiligen Halbjahr das Kursniveau entsprechend ihrem Leistungsstand zu wechseln.

 

Selbstbestimmtes und individualisiertes Lernen

 

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  • Kinder lernen auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Sie haben unterschiedliche Stärken und unterschiedliche Zugänge zu Lernstoffen. Aufgabe der Schule ist es, dieses zu berücksichtigen und individuelle Lernwege anzuregen und zu fördern.
  • Kooperative Lernformen ermöglichen ein gegenseitiges Unterstützen und stärken die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten.
  • Selbstlernzentren, in denen unterschiedliche Arbeitsmaterialien bereitgestellt werden, ermöglichen es den Schülern, fachbezogenes Wissen selbst zu erarbeiten. Jeder Schüler entscheidet selbst in den „EiveL“-Stunden, woran er wann arbeitet.
  • Logbücher dienen der Dokumentation des eigenen Lernfortschritts. Hier kann man Ziele, Erfolgserlebnisse, Vereinbarungen, Rückmeldungen festhalten. Portfolios dokumentieren die Leistungen der Kinder und weisen die erreichten Kompetenzen aus.
  • Das Drehtürmodell ermöglicht leistungsstarken und motivierten Schülern, sich nach Interesse und Leistung selbstständig forschend mit einem Thema auseinanderzusetzen.
  • Leseförderung, die die Kinder zu guten Lesern ausbildet, hat einen hohen Stellenwert und wird durch vielfältige Aktivitäten unterstützt.
 

Schule für alle. Schule für Verschiedenheit.

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  • Aufgenommen werden alle Schülerinnen und Schüler, egal welche Schullaufbahnempfehlung sie von der Grundschule erhalten haben.
  • Verschiedenheit wird als große Chance verstanden, um herausfordernde und fördernde Lernsituationen zu schaffen.
  • Von Anfang an bietet der Unterricht auch gymnasiale Standards.
  • Für eine passgenaue Förderung erfolgt eine differenzierte Diagnostik.
  • Begabungen und Talente werden individuell gefördert, um persönlich abgestimmte Lernergebnisse zu erreichen.
  • Es gibt kein Sitzenbleiben. Ein freiwillige Wiederholung ist möglich.
  • Eltern werden wichtige Lernpartner im Erziehungs- und Bildungsprozess ihrer Kinder.
  • Nach dem Prinzip des „persönlichen Lehrplans“ arbeiten die Schülerinnen und Schülern selbstständig und eigenverantwortlich.
  • Gegenseitige Achtung und Vertrauen prägen das Schulklima.
  • Zur Sicherung der allgemeinen Unterrichtsqualität arbeiten alle - Eltern, Lehrerkollegium und Schüler/innen – gemeinsam an der Schulentwicklung.